Unser Karate-Konzept für Kinder – Stark fürs Leben
Karate ist viel mehr als Schlagen und Treten.
Karate ist ein Weg, Kinder körperlich und mental stark zu machen.
Viele Trainingsprogramme konzentrieren sich nur auf
Techniken.
Unser Konzept geht weiter.
Wir helfen Kindern, Selbstvertrauen, Mut, Konzentration und innere Stärke zu entwickeln. Denn was bringt es einem Kind, Karate-Techniken zu können, wenn es in einer schwierigen Situation vor Angst blockiert?
Kinder sollen lernen, klar zu denken, ruhig zu bleiben und richtig zu handeln.
Denn in einer Gefahrensituation reagieren Menschen meist auf drei Arten:
Das Erstarren ist das Gefährlichste. Der Körper blockiert, der Kopf wird leer – und man kann nicht mehr handeln.
Denn was hilft es mir, wenn ich Karate kann, aber in einer gefährlichen Situation vor Angst blockiere und nichts tun kann?
Deshalb trainieren wir nicht nur Techniken – wir trainieren den Kopf und das Herz.
Kinder lernen bei uns, ruhig zu bleiben, klar zu
denken und selbstbewusst zu handeln.
Sie lernen, Nein zu sagen, ihre Stimme zu benutzen und ihre Grenzen zu schützen.
Wenn ein Kind innerlich stark ist, hat es zwei Möglichkeiten:
Es kann ruhig sprechen und Stärke zeigen – ohne
Angst und ohne Panik.
Oder es kann sich selbst und andere verteidigen, wenn es wirklich notwendig ist.
Diese Klasse ist speziell für die jüngeren Schüler. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Motorik,
Kinder 4–7 Jahre – Spaß, Bewegung und mentale Stärke
In diesem Alter lernen Kinder vor allem durch Spiele, Bewegung und positive Erfahrungen.
Das Training besteht aus:
30 % Karate-Techniken
70 % Spiele, Bewegung, Koordination und mentale Stärke
Die Kinder lernen:
Für die Kinder sind es Spiele.
Für uns Trainer sind es gezielte Übungen für ihre Entwicklung.
Damit das Erlernen der Kampfkunst Spaß macht, wird Karate mit Sound-Karate vermittelt. Sound-Karate ist speziell für die Ausbildung von Kindern entwickelt worden und trainiert sie mittels Musik und Rhythmus. Jedoch ist nicht nur die mentale Ausbildung wichtig. Eigenschaften wie Selbstbewusstsein, Mut und positives Denken werden ebenso im Training vermittelt.
Kinder 8–12 Jahre – Technik, Kontrolle und Selbstbewusstsein
In diesem Alter sind Kinder stärker, koordinierter und können komplexere Bewegungen lernen.
Das Training besteht aus:
60 % Karate-Techniken
40 % mentale Stärke und Persönlichkeitsentwicklung
Die Kinder lernen:
Auch Kata gehört zum Karate.
Doch im Kindertraining steht sie nicht im Mittelpunkt.
Viele Kinder verlieren die Freude am Kampfsport, wenn sie zu früh gezwungen werden, lange Katas auswendig zu lernen. Deshalb lernen die Kinder bei uns Kata ohne Druck, nur um sie kennenzulernen.
Die Erfahrung zeigt:
Wenn Kinder später 12, 13 oder 14 Jahre alt sind, lernen sie Katas viel schneller und mit mehr Verständnis.
Warum?
Weil sie bereits das Wichtigste gelernt haben:
Selbstvertrauen, Körpergefühl und mentale Stärke.
Unser Ziel
Unser Ziel ist nicht nur, Kindern Karate-Techniken beizubringen.
Unser Ziel ist es, Kinder stark fürs Leben zu machen.
Kinder lernen bei uns:
Denn wirklich starke Kinder erkennt man nicht daran, dass sie kämpfen können.
Man erkennt sie daran, dass sie ruhig bleiben, an sich glauben und wissen, wann sie sprechen, wann sie handeln – und wann sie für sich selbst einstehen müssen.
Karate für Jugendliche – Stärke für Körper, Geist und Leben
Die Schüler lernen bei uns Grundtechniken, Kata, Kumite (Kampf) und Selbstverteidigung in einem klar strukturierten Trainingsprogramm.
Neben den technischen Fähigkeiten legen wir großen Wert auf Selbstkontrolle, Stressabbau und körperliche Fitness. Unser Ziel ist es, junge Menschen nicht nur sportlich zu entwickeln, sondern sie auch mental zu stärken.
Lerne, Dich selbst und Deine Lieben zu schützen.
Gerade im Alter von 13 bis 16 Jahren beginnt für viele Jugendliche eine sehr wichtige Phase im Leben. In dieser Zeit stellen sie sich viele Fragen:
Was möchte ich im Leben erreichen?
Welche Ausbildung passt zu mir?
Was möchte ich später studieren oder arbeiten?
Welche Interessen und Talente habe ich?
In diesem Alter beginnen Jugendliche, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihren eigenen Weg zu suchen. Oft glauben sie, dass sie alles allein wissen und entscheiden müssen. Gleichzeitig werden sie stark von ihrem Umfeld und ihren Freunden beeinflusst.
Genau hier möchten wir unterstützen.
Unser Training hilft Jugendlichen, klare Werte, Selbstvertrauen und Orientierung zu entwickeln. Wir begleiten sie dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen und ihren eigenen Weg mit Stärke und Verantwortung zu gehen.
Karate bietet ihnen eine starke Alternative zu negativen Einflüssen. Statt falsche Wege einzuschlagen oder in Gruppen zu geraten, die sie in Richtung Drogen, Alkohol oder andere Probleme führen könnten, lernen sie bei uns:
Disziplin
Respekt
Selbstkontrolle
Zielstrebigkeit
Durchhaltevermögen.
Sie entdecken einen positiven Weg für Sport, Schule und ihr zukünftiges Leben.
Unser Schwerpunkt ist es, Jugendlichen zu zeigen, dass sie stark, verantwortungsvoll und erfolgreich ihren eigenen Weg gehen können.
Karate ist dabei nicht nur ein Sport.
Es ist eine Schule fürs Leben.
Das Konzept des Sound-Karate kommt aus Italien und wurde dort von Pierluigi Aschieri speziell für Kinder und Jugendliche entwickelt.
Zuerst einmal ist das Sound-Karate an keine Karatestilrichtung gebunden und wird beim Karateverband (DKV) unter „stilrichtungsfreies Karate“ geführt. Das bedeutet, dass je nach Verein die
jeweiligen Karatetechniken vermittelt werden – im CHAMPION Kampfkunst & Fitness wird „Shotokan“-Stil gelerht, einer der verbreitetsten
in Deutschland.
Neben dem Erlernen der Karatetechniken zur Abwehr und Verteidigung, werden zum Beispiel mit Springseilen,
Bällen und vielseitigen Parcours, zusätzlich Fähigkeiten geschult. Insbesondere:
· die Wahrnehmung gefördert
· das Körperbewusstsein verbessert
· Koordination und Motorik geschult
· die Sprungkraft gestärkt
· die Schnellkraft trainiert
· Balance, peripheres Sehen und Reaktionsschnelligkeit geschult
· Muskelaufbau und Dehnbarkeit verbessert
Je nach Trainingsstand und/oder Klassenstufe werden Parcours und Zirkel erstellt, wobei Bewegungsabläufe, Laufen, Springen und Rollen geschult werden, die gleichermaßen motorische und physiologische Anforderungen erfüllen. Zusätzlich gibt es kleine Prüfungen, durch die die Schüler auch kameradschaftliches Verhalten und Fairness untereinander lernen und erfahren.
„Jede Prüfung besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Teilbereichen, die zeitlich versetzt ablaufen und inhaltlich exakt abgestimmt sind.“
· Fitness-Test
Dieser besteht aus Fitnessübungen (z. B. Hampelmann,
Ball fangen, Parcours mit Slalom, Sprint, Sprüngen)
· Kombi-Test
Karatetechniken, Koordination- und Dehnübungen
· Karate-Prüfung
Die Karate-Prüfung besteht aus mehreren Teilen und zeigt, was die Schüler im Training gelernt haben.
Die Prüfung beinhaltet:
Kumite am Ball – Reaktions- und Kampftechniken an einem beweglichen Ziel
Grundschule (Kihon) – saubere Ausführung der grundlegenden Karate-Techniken
Sound-Karate – Karate-Techniken, die im Rhythmus zur Musik ausgeführt werden
Diese besondere Kombination macht die Prüfung abwechslungsreich, dynamisch und motivierend. Die Schüler zeigen dabei nicht nur ihre Technik, sondern auch Konzentration, Koordination, Rhythmusgefühl und Körperkontrolle.
. Selbstverteidigung und Sicherheit
Unser Training stärkt Kinder darin, sicher und selbstbewusst mit Stress, Mobbing und Gewalt umzugehen. Sie lernen, Grenzen zu setzen, ruhig zu reagieren
und sich in schwierigen Situationen richtig zu verhalten –
für mehr Sicherheit und innere Stärke im Alltag.
Bei der Karate-Prüfung zeigen die Kinder in diesem Bereich, was sie gelernt haben. Sie demonstrieren, wie sie mit verschiedenen Situationen umgehen, Gefahren erkennen und sich sicher und richtig verhalten.
Ein Faktor ist natürlich die vielseitige und ganzheitliche Förderung. Ein zweiter Faktor ist, dass Kinder ohne Angst verletzt zu werden oder selbst zu verletzen, trainieren können. Die
sonst üblichen Partnerübungen werden
im „Sound-Karate" durch Training von Kumte am Ball ersetzt, bei dem die Kinder ihre Techniken am (hängenden) Ball üben. Ein dritter Faktor ist auf jeden Fall die Musik, denn Karatetechniken
nach Musik zu trainieren macht einfach Spaß.
Sound-Karate ist nicht nur einfach Karate mit Musik, sondern die Musik wird, neben anderen Medien, als Hilfs-mittel eingesetzt, um Techniken und Abläufe leichter zu erlernen und zu
automatisieren, es kommt zu einer starken Schulung der Konzentration. Die Musik ist ein sehr wichtiger Teil des Soundkarate.
Ein vierter Faktor ist die Motivation: Neben der Tatsache, dass es Spaß macht, haben Kinder durch die zeitlich überschaubaren Rahmen Teilprüfungen, Erfolgserlebnisse und bestandene Teilprüfungen und werden auf einer Trainingskarte eingetragen. Die Schüler, die bereits einen Anzug (Gi) haben, erhalten für jede bestandenen Prüfung einen Farbstreifen auf ihrem Kürtel (Obi) – bis zum neuen Gürtel.
