Karate für Menschen

     mit Behinderung

Mit einer kleinen Gruppe Jugendlicher mit Behinderung übt Sensei Tarek Amin Karate. Spaß am Kampfsport und einfache Selbstverteidigung stehen dabei im Vordergrund.


Das Team ist fast komplett. Tarek Amin posiert in
der Turnhalle des St.-Franziskus-Wohnheims mit fünf
der sechs Karatelehrlinge: Gabriela, Carsten, Steffi,
Heike, Manu und Klaus.

Schüler der Regenbogen-Schule zusammen mit
Sensei Tarek Amin, Januar 2013.


           Südkurier 14.08.2012 von Anna Wiest

Konstanz – Karate trotz Rollstuhl? Warum eigentlich nicht. Tarek Amin, Karate-Trainer in Konstanz, bietet nun seit einen Jahr Karate für Menschen mit Behinderung an. "Ich dachte mir, warum sollen solche Menschen nicht auch Kampfsport machen", erzählt der 46-Jährige. Der Kurs dauert etwa sechs Monate, und wer möchte, kann auch im anschließenden Kurs weitermachen. Jetzt ist allerdings Sommerpause.


Sonst übt die Gruppe einmal wöchentlich Selbstverteidigungstechniken in der Sporthalle des Sankt Franziskus-Wohnheims für Menschen mit Behinderung. "Zuerst waren wir immer in meinem Dojo, aber das war immer sehr kompliziert, also trainieren wir jetzt hier", erklärt er. Die Anreise mit dem Bus zum im Industriegebiet gelegenen Trainingsraum, oder Dojo, sei mit den Rollstühlen etwas umständlich gewesen. Richtig gekämpft wird hier nicht, da das nicht alle Teilnehmer machen können.


Die Hauptsache ist es Spaß zu haben und das Selbstbewusstsein zu stärken. Klaus zum Beispiel sitzt im Rollstuhl, doch das ist hier kein Hindernis. Viele der Übungen konzentrieren sich auf Griffe und einfache Verteidigungsstrategien. Beim Üben darf man auch einmal laut schreien: Kampfschreie machen Spaß
und geben Kraft. Doch für die Teilnehmer haben die Übungen auch andere Vorteile. "Falls mal was ist, kann man sich auch verteidigen", sagt Heike, die im letzten halben Jahr dabei war. Die Möglichkeit, sich selbst verteidigen zu können, ist ihr beim Karate besonders wichtig.


Tarek Amin hat ähnlich viel Freude an dem Projekt. "Ich habe auch sehr viel von dieser Gruppe gelernt",
sagt er. Nach der Sommerpause will er weiterhin Karate für die Bewohner des Caritas-Wohnheims anbieten. Einige der jetzigen Teilnehmer wollen dann auf jeden Fall wieder mitmachen. Tarek Amin ist seit etwa 25 Jahren Karate-Trainer.



Wenn Du Interesse oder Fragen zu Karate für Menschen mit Behinderung hast, dann ruf’ uns gerne an unter 07531 362 173 oder schreib’ uns eine E-Mail an info@champion-kampfkunst.de.



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