Soundkarate ist ein Konzept für Kinder und Jugendliche
Woher kommt Sound-Karate?
Eintritt ist jederzeit möglich
Das Konzept des Sound-Karate kommt aus Italien und wurde dort von Pierluigi Aschieri speziell für Kinder und Jugendliche konzipiert.
Was ist das Besondere am Sound-Karate?
Zuerst einmal ist das Sound-Karate an keine Karatestilrichtung gebunden und wird beim Karateverband (DKV) unter „stilrichtungsfreies Karate“ geführt. Das bedeutet, dass je nach Verein die jeweiligen Karatetechniken vermittelt werden – im Champion Kampfkunst & Fitness ist dies „Shotokan“, eine der verbreitetsten in Deutschland.
Neben der Vermittlung der Karatetechniken zur Abwehr und Verteidigung werden durch Bälle, Springseile, vielfältige Parcours etc. zusätzlich insbesondere die:
Förderung der Wahrnehmung
Körperbewusstein
Koordination und Motorik
Sprungkraft
Schnellkraft
Balance und peripheres Sehen und Reaktionsschnelligkeit geschult
Muskelaufbau und Dehnbarkeit verbessert.
Je nach Trainingsstand und/oder Klassenstufe werden Parcours und Zirkel erstellt, wobei die Bewegungsabläufe, Laufen, Springen, Rollen geschult werden, die gleichermaßen motorische und physiologische Anforderungen erfüllen. [zurück]
Durch die Wettkampfform erfahren die Schüler kameradschaftliches Verhalten und Fairness untereinander.
Jede Prüfung besteht dabei aus drei zeitlich versetzten Teilen, die im Inhalt sehr genau abgestimmt sind.
Absolviert werden:
Fitness-Test, bestehend aus Fitnessübungen (z. B. Hampelmann, Ball fangen, Parcours mit Slalom, Sprint, Sprüngen)
Kombi-Test, (Karatetechniken, Koordination- und Dehnübungen)
Karate-Prüfung, bestehend aus Kumite am Ball und Sound-Karate-Block (Karatetechniken nach Musik)
Warum ist Sound-Karate besonders für Kinder geeignet?
Ein Faktor ist natürlich die vielseitige und ganzheitliche Förderung
Ein zweiter Faktor ist, dass Kinder ohne Ängste, verletzt zu werden oder selbst zu verletzen, trainieren können. Die sonst üblichen Partnerübungen werden im „Sound-Karate" durch Kumite am Ball-Training ersetzt, bei dem die Kinder ihre Techniken am (hängenden) Ball üben.
Ein dritter Faktor ist auf jeden Fall die Musik, denn Karatetechniken nach Musik zu trainieren macht einfach Spaß. Sound-Karate ist nicht nur einfach Karate mit Musik, sondern die Musik wird, neben anderen Medien, als Hilfsmittel eingesetzt, um Techniken und Abläufe leichter zu erlernen und zu automatisieren, es kommt zu einer enormen Schulung der Konzentration. Die Musik als Medium macht ungefähr ein Drittel des Gesamtkonzeptes aus.
Ein vierter Faktor ist die Motivation: Neben der Tatsache das es Spaß macht, haben Kinder durch die zeitlich überschaubaren Rahmen Teilprüfungen, Erfolgserlebnisse, bestandene Teilprüfungen (und jedes Training) werden auf einer Trainingskarte eingetragen, die bereits einen Anzug (Gi) haben, erhalten für jede bestandenen Prüfung einen Farbstreifen auf ihrem OBI – bis zum neuen Gürtel. [zurück]